Die Situation in frühgeschichtlicher Zeit

Gesicherte Funde setzen erst ab der Jungsteinzeit  im Schaumberger Land ein, die früheren Epochen der Wildbeuterzeit (etwa vor 5000 v. Chr.) sind bislang kaum bis nicht sicher belegt. Erst in der Jungsteinzeit (5000 bis 3500 v. Chr.) setzen flächenhaft Einzelfunde meist in Form von Steingerätschaften ein. Eindeutige Fundobjekte der Kupfer- und Bronzezeit (3500 bis 750 v. Chr.) sind zahlenmäßig wieder seltener, obwohl sicherlich einige der Steinbeile in diese Epoche gehören.

Im 7. und 6. Jh. v. Chr. ändert sich die Situation dann erheblich, vor allem die Grabfunde mit Bronzeschmuck nahmen merklich zu. In der späten Hallstadt-Zeit (750 bis 480 v. Chr.) revolutioniert die Eisenindustrie die Gesellschaft. Das Schaumberger Land lag damals in der Randzone eines eigenen Kulturraumes, der sogenannten Hunsrück-Eifel-Kultur. Das natürliche Vorkommen von Eisenerzen hat zu einem bis in die Latène-Zeit (480 bis 30 v. Chr.) anhaltenden außergewöhnlichen Wohlstand geführt. Gerade in der frühen Latène-Zeit sind etwa mit dem Fuchshügel bei Theley und reichen Gräbern bei Marpingen Belege für eine Führungsschicht feststellbar. Hinzu kommen unzählige Schlackenfundorte und Befestigungen, wie etwa der Momberg bei Gronig, der Ritzelberg bei Hasborn und vermutlich auch auf dem Schaumberg. Die Nähe zum Ringwall von Otzenhausen ist ebenfalls signifikant.

In der Latène-Zeit oder auch Keltenzeit (etwa 480 bis 50 v. Chr.) werden die Strukturen immer klarer. Das Schaumburger Land gehörte zum südlichen Stammesgebiet des Stammes der Treverer, südlich schlossen sich die Mediomatriker an.

Durch die Eroberungen Caesars Mitte des 1. Jh. v. Chr. kam das Land zwischen Pyrenäen und Rhein unter römische Kontrolle. Es kam zu einer Vermischung von Kulturen und somit zur gallo-römischen Epoche (30 v. Chr. bis 450 n. Chr.).

Vorgeschichtlicher Kultstein, Südhand des Schaumberges, "Klapperstorchenstein"
Vorgeschichtlicher Kultstein, Südhand des Schaumberges, "Klapperstorchenstein"
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Steinbeile und Klopfstein aus der Jungsteinzeit
Bronzezeitlicher Depotfund, teileingeschmolzenes Beil, Ritzelberg/Hasborn, um 1000 v.Chr.
Bronzezeitlicher Depotfund, teileingeschmolzenes Beil, Ritzelberg/Hasborn, um 1000 v.Chr.
Grundriss einer eisenzeitlichen Ringwallanlage auf dem Momberg bei Gronig
Grundriss einer eisenzeitlichen Ringwallanlage auf dem Momberg bei Gronig
Schnitt der Wallanlage, Durchbruch Nord
Schnitt der Wallanlage, Durchbruch Nord
Glasperlen aus einem spätlatène-zeitlichen Grab aus Hasborn, um 70 v.Chr
Glasperlen aus einem spätlatène-zeitlichen Grab aus Hasborn, um 70 v.Chr
Keltisches Gefäß, 2. Jh. v.Chr.
Keltisches Gefäß, 2. Jh. v.Chr.

Beigaben aus dem keltischen Fürstengrab Fuchshügel

Das Grab stammt aus der Frühlatène-Zeit (etwa 450 v. Chr.). Es wurde bereits in den 1830er Jahren ausgegraben. Die Grablege ist einer herausragenden Persönlichkeit zuzuordnen. Der Verstorbene war auf einem Streitwagen gebettet, der mit anderen Beigaben in einer hölzernen Grabkammer stand.

Model des Grabhügels Fuchshügel bei Theley
Ansicht des Fuchshügels zwischen Theley und Selbach
Ansicht des Fuchshügels zwischen Theley und Selbach
Ansicht des Fuchshügels zwischen Theley und Selbach
Ansicht des Fuchshügels zwischen Theley und Selbach
Model des Grabhügels Fuchshügel bei Theley
Armreif und Fingerring
Armreif und Fingerring
Wagenteile und Radnarbenkappen
Wagenteile und Radnarbenkappen
Wagenteile und Radnabenkappen
Wagenteile und Radnabenkappen
Etruskische Bronzeschnabelkanne aus dem Grab
Etruskische Bronzeschnabelkanne aus dem Grab

Die gallo-römische Zeit (etwa 30. v. Chr. bis 450 n.Chr.)

In der Zeit des Kaisers Augustus (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.) begann Rom das riesige Land zwischen Pyrenäen und Rhein zu erschließen. Rom teilte Gallien in drei Provinzen ein. Innerhalb dieser gab es  kleinere Verwaltungseinheiten, die den keltischen Stammesgebieten entsprachen. Für Tholey bedeutet dies, dass es in der Civitas der Treverer in der Provinz Gallia Belgica lag. Die Bevölkerung rekrutierte sich weitestgehend aus den vorhandenen Kelten, die in einem langem Prozess Teile der römischen Kultur annahmen, dabei aber gewisse Eigenheiten bewahrten (Romanisierung).

Kennzeichnend für die Herrschaft der Römer war zunächst eine lange Friedenszeit von 1. bis in das 3. Jh. n. Chr. in der die Region aufblühte. Kennzeichnend für die Besiedlung jener Zeit ist ein dichtes Netz von römischen Gutshöfen. Nahezu alle Dörfer des Schaumberger Landes können auf ihrer Gemarkung gleich mehrere dieser Siedlungsreste aufweisen. Daneben gab es auch kleinstädtische Marktflecken als regionale Zentren, wie etwa die Siedlung im Wareswald. Ansonsten sind auch palastartige Großvillen, wie etwa im Bereich der mittelalterlichen Abteikirche nachgewiesen oder Heiligtümer, wie im Bereich Schweichhausen. Überaus reichlich sind auch Funde von Gräbern der römischen Epoche, die von fast beigabenlos bis hin zu prunkvollen Grabmonumenten reichen. Zunächst wurden die Toten verbrannt und in Urnen beigesetzt, erst in der Spätantike setzt sich die Körperbestattung durch.  Letztlich treten immer wieder römische Straßen ans Tageslicht.

Nachdem ein fortschreitender Wohlstand bis in das 3. Jh. feststellbar ist, bedeuteten die Germaneneinfälle in der zweiten Hälfte des 3. Jh., vor allem jene von 274 bis 276 n. Chr. eine bittere Zäsur für das Schaumberger Land. Etliche Siedlungsplätze werden aufgegeben. Die weiter genutzten Anwesen sind nur noch notdürftig unterhalten. Anfang des 4. Jh. kommt es unter Kaiser Constantin (306 bis 337) zu einer erneuten Blüte des Reiches, die sich auch hierzulande im Umland der nunmehrigen Kaiserresidenz Trier wahrnehmen lässt. Abermals brechen die Germanenstämme um die Mitte des 4. Jh. über Gallien herein. Nochmals gelingt es den Römern unter den Kaisern Valentinian I. bis Theodosius I. in der zweiten Hälfte des 4. Jh., die Rheingrenze zu sichern. Das Land blutet unter den Kriegswirren jedoch zusehends aus. Immer mehr Siedlungen werden aufgegeben und auf den Höhen, wie etwa auf der „Birg“ bei Limbach oder dem Schaumberg entstehen spätantike Höhenfestungen. Im 5. Jh. brechen die Strukturen des Römischen Reiches zunehmend zusammen. Die Germanen kommen nun nicht nur als Plünderer, sondern lassen sich auch als Siedler in der Region nieder.

Die römische Siedlung im Wareswald

Skizze Wareswald Hauptgrabungsfläche
Skizze Wareswald Hauptgrabungsfläche

Klaus-Peter Henz

Am Kreuzungspunkt zweier römischer Straßen entstand in der 1. Hälfte des 1. Jhs. der gallo-römische vicus im Wareswald. Hier trafen sich die Wege die einst Metz mit Mainz verbanden und zum anderen von Straßburg nach Trier führten. Erst um ca. 400 n. Chr. wurde die Siedlung verlassen, die Gebäude verfielen zunehmend und versanken in der Erde. Seit dem Jahre 2001 führt die TERREX gGmbH am Platz Grabungen durch,  die sowohl den Siedlungskern, als auch ein Heiligtum betreffen. Die gemeinnützige GmbH ist in Trägerschaft des Landkreises St. Wendel und der Gemeinden Marpingen, Nonnweiler, Oberthal und Tholey.

Bedingt durch den großen Strom an Menschen und Waren über die Straßen entwickelte sich ein Marktflecken, in dem Händler und Handwerker ihren Geschäften nachgingen. Seine Blütezeit erlebte der Ort im ausgehenden 1. und im 2. Jahrhundert. Zu dieser Zeit umfasste er ca. 25 ha. Die aktuellen Grabungen werden im Kerngebiet durchgeführt. Aufwändig ausgestattete Gebäude mit Fußbodenheizungen, Wandmalereien und großen Bädern kamen zum Vorschein. Zahlreiche Funde an Keramik, Münzen, Schmuckstücken aber auch Statuetten aus Ton und Bronze zeugen vom Wohlstand der Menschen im Wareswald.

Die Siedlung besaß jedoch nicht nur Wohnhäuser, gefunden wurde etwa auch ein Tempel, Verwaltungsgebäude dürfen vermutet werden. Entlang der Ausfallstraßen lagen die Gräberfelder, die durch geomagnetische Messungen nachgewiesen werden konnten.

Ansichten des Grabungsareals

  • Grabungsareal
  • Grabungsareal
  • Grabungsareal

Um das Grabungsgelände für die Besucher noch attraktiver zu machen, wurde im Herbst 2004 mit dem Bau eines neuen Parkplatzes begonnen. Bei den in diesem Zusammenhang durchgeführten Sondagearbeiten stieß man schnell auf monumentale behauene Sandsteinblöcke. Wie sich durch die Ausgrabungen seit Frühjahr 2005 bestätigen ließ, stammen diese von einem römischen Pfeilergrabmal – einem bislang im Saarland nur selten vertretenen Denkmälertypus.

Das Tholeyer Grabmal war ehemals neben der römischen Straße aufgestellt. Seine Umfriedung misst 12 x 12 m und konnte nur noch in den Fundamenten beobachtet werden. Lediglich an der Nord-West-Kante saßen noch insgesamt 6 behauene Sandsteinblöcke parallel zum Straßenkörper auf den Fundamenten. Die sorgfältig behauenen Quader besitzen eingemeißelte Vertiefungen, die wahrscheinlich als Hebebossen dienten. Offensichtlich wurden sie am Grabmal sekundär verbaut. Ob die Umfriedung durchgehend mit solchen Steinblöcken gestaltet war oder ob hier eine Eingangsituation zum Grabmal vorliegt, ist beim jetzigen Stand der Aufarbeitung nicht zu entscheiden. Der eigentliche Pfeiler, zentral in der Umfriedung gelegen, besaß eine Kantenlänge von ca. 4 x 4 m und war ursprünglich ca. 4-6 m hoch. Auf einer Stückung aus unregelmäßigen Steinbrocken lag eine Basis aus sorgfältig behauenen Sandsteinen, von denen sich noch ein Eckstein „in situ“ fand.

Von dem ursprünglichen Aufbau des Denkmals (Sockel – bildverzierter Pfeiler – schuppenverziertes Dach mit Pinienzapfen als Bekrönung) ist eine Vielzahl von Bruchstücken erhalten. Reliefs schmückten große Teile des Bauwerks: erkennen lassen sich sowohl mythologische Szenen als auch Friese mit Meerwesen und Weinranken, die beim Betrachter Assoziationen von Wohlleben und Glück wecken sollten. Hunde dienten möglicherweise als steinerne Grabwächter.

In christlicher Zeit als heidnisches Monument erkannt, durfte, ja musste man den Pfeiler zerstören, auch um neues Baumaterial zu gewinnen. Die hervorstehenden und damit störenden Reliefs schlug man ab und sie verblieben an Ort und Stelle, wo sie von den Archäologen wieder ans Tageslicht befördert werden.

Jüngst wurden Fragmente von zwei weiteren Grabdenkmälern aufgedeckt; hier konnte der Befund aber noch nicht abschließend geklärt werden. Offensichtlich haben die Ausgräber hier eine aufwendige Gräberstraße mit repräsentativen Monumenten angeschnitten.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentation der Grabmäler soll durch ein gemeinsames Forschungsprojekt der Grabungsverantwortlichen und dem Archäologischen Institut der Universität des Saarlandes erfolgen.

Fundament eines Grabpfeilers mit Umfassungsmauer
Fundament eines Grabpfeilers mit Umfassungsmauer
Reliefschmuck, Hundekopf
Reliefschmuck, Hundekopf
Reliefschmuck, Knabenkopf
Reliefschmuck, Knabenkopf
Der Pinienzapfen krönte einst den Grabpfeiler
Der Pinienzapfen krönte einst den Grabpfeiler

Die Karte vermittelt einen Eindruck von den zahlreichen Bestattungsplätzen der Römerzeit. Ausgewählte Funde und Befunde sind im Theulegium zu sehen.

Karte vermittelt einen Eindruck von den zahlreichen Bestattungsplätze.

Schweichhausen

Im Bereich des heutigen Neubaugebietes von Tholey stand in gall-römischer Zeit ein  bedeutendes Tempelareal. Bislang konnten lediglich Randbereiche der Fläche durch systematische Grabungen untersucht werden.

Plan der in den 1980er Jahren ergrabenen Randzone des Kultbereiches Schweichhausen
Plan der in den 1980er Jahren ergrabenen Randzone des Kultbereiches Schweichhausen
Goldener Fingerring mit geschnittenem Stein
Goldener Fingerring mit geschnittenem Stein

Die römische Gutshof (villa rustica) von Sotzweiler

Kennzeichnend für die Besiedlung des Schaumberger Landes in gallo-römischer Zeit ist ein dichtes Netz von Gutshöfen. Es gibt kaum eine Dorfgemarkung auf deren Fläche nicht gar mehrere solcher Höfe befinden. Der klassische Gutshof jener Zeit ist eine Gebäudegruppe. Sie umfasst ein zentrales Wohngebäude, Stallungen und Schöne. Oft sind weitere Nebengebäude für das Gesinde und handwerkliche Tätigkeiten, wie etwa eine Schmiede vorhanden. Manchmal können ein kleiner Friedhof und eine kleine Tempelanlage mit einem solchen Hof in Verbindung gebracht werden.

Beispielhaft für die vielen Anlagen sei hier die Villa von Sotzweiler, welche 1960 ergraben wurde vorgestellt. Sie lag an der nach Tholey hin aufsteigenden Straße oberhalb des heutigen Friedhofs. Leider wurde hier, wie in vielen anderen Fälle auch, nur das Hauptgebäude ausgegraben, soweit dies nicht schon durch einen Steinbruch zerstört war. Es waren zwei Bauphasen zu unterscheiden, die gemäß der Farbe des Bruchsteines benannt wurden.

Der frühere „Rote Bau“ entstand um 50 n. Chr. und hatte bis zum Beginn des 3. Jh. Bestand.  Danach wurde der aufwendigere „Gelbe Bau“ errichtet, der in den Kriegen um 270 n. Chr. ein Opfer der Flammen wurde. Einige Münzen bezeugen die weitere Nutzung der Anlage bis mindestens zur Mitte des 4. Jh.

Der Gutshof verfügte über ein kleines Bad, Räume mit Fußbodenheizung und einen Keller.

Abbildung oben: Plan der 1960 ergrabenen Teile des Hauptgebäudes
Abbildung oben: Plan der 1960 ergrabenen Teile des Hauptgebäudes
Abbildung oben: Erste Bauphase, der „Rote Bau“, etwa 50 bis 200 n. Chr.
Abbildung oben: Erste Bauphase, der „Rote Bau“, etwa 50 bis 200 n. Chr.
Abbildung oben: Zweite Bauphase, der „Gelbe Bau“, etwa 200 bis 275
Abbildung oben: Zweite Bauphase, der „Gelbe Bau“, etwa 200 bis 275

Funde aus der Villa von Sotzweiler

  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler
  • Funde aus der Villa von Sotzweiler

Objekte der gallo-römischen Epoche

Keramik

Reibeschale
Reibeschale
Belgischer Humpen, 1. Jh. n.Chr
Belgischer Humpen, 1. Jh. n.Chr
Terra Sigilata
Terra Sigilata
Terra Sigilata
Terra Sigilata
Terra Sigilata
Terra Sigilata

Steindenkmäler

Der Theleyer Viergötterstein:

Minerva, römische Göttin der Weisheit mit Stab in der rechten und Schild in der linken Hand (Minerva ist eine italische, insbesondere bei den Sabinern, Etruskern und Latinern verehrte Gottheit. Im Römischen Reich wurde sie zunächst als Beschützerin der Handwerker und des Gewerbes betrachtet, später auch als Schutzgottheit der Dichter und Lehrer. Das Hauptfest der Minerva, die Quinquatrus (19. März, später vom 19. März bis 23. März), wurde besonders als Handwerkerfest von Zünften und Innungen begangen. Allerdings war es auch üblich, dass am Fest der Minerva keinerlei Schulunterricht stattfand.

Taranis (Jupiter) (keltische Gottheit), Gott mit Rad und Hahn (unten links).

Herkules mit Keule und Löwenfell.

Sirona, keltische Heilgöttin mit Schlange (Sirona, auch Serona oder Đirona („Tsirona“ oder „Stirona“ gesprochen) ist eine altkeltische Göttin der Quellen, der Fruchtbarkeit und der Heilung. Sie wurde mit der römischen Göttin Diana gleichgesetzt).

Tarnis (Jupiter)
Tarnis (Jupiter)
Details mit Darstellung des Hahns
Details mit Darstellung des Hahns
Herkules
Herkules
Sirona
Sirona
Minerva
Minerva

Übrige Steindenkmäler in Auswahl

Bruchstück eines gallo-römischen Grabmals
Bruchstück eines gallo-römischen Grabmals
1883 beim Hausbau in Tholey eine gut erhaltene Bacchussäule gefunden.
1883 beim Hausbau in Tholey eine gut erhaltene Bacchussäule gefunden.
Apollo-Statue: Beim Ausheben von Fundamentgräben zum Bau einer Garage neben einem Wohnhaus in Tholey stieß man  1996 im Aushub auf ein 42 auf 23 cm großes gut erhaltenes Relief.
Apollo-Statue: Beim Ausheben von Fundamentgräben zum Bau einer Garage neben einem Wohnhaus in Tholey stieß man 1996 im Aushub auf ein 42 auf 23 cm großes gut erhaltenes Relief.
Spätantikes Relief mit Darstellung eines Baumes, Abteibereich
Spätantikes Relief mit Darstellung eines Baumes, Abteibereich
Bruchstücke römischer Grabinschriften
Bruchstücke römischer Grabinschriften
Bruchstücke römischer Grabinschriften
Bruchstücke römischer Grabinschriften
Gedrehte Säule, Wareswald, Altfund
Gedrehte Säule, Wareswald, Altfund
Säulenfragmente aus dem Bereich Schweichhausen
Säulenfragmente aus dem Bereich Schweichhausen
Säulenfragmente aus dem Bereich Schweichhausen
Säulenfragmente aus dem Bereich Schweichhausen

Münzen

Denar des Septimus Severus, 193 bis 211 n. Chr.
Denar des Septimus Severus, 193 bis 211 n. Chr.
Denar des Geta, Sohn des Septimus Severus, 209 bis 212
Denar des Geta, Sohn des Septimus Severus, 209 bis 212
Solidus von Kaiser Valentinianus II., 375 bis 392 n. Chr.
Solidus von Kaiser Valentinianus II., 375 bis 392 n. Chr.

Schmuck

Goldring mit Glaspaste und figürlicher Darstellung
Goldring mit Glaspaste und figürlicher Darstellung
Feuervergoldete Zwiebelkopffibel, 4. Jh. n. Chr
Feuervergoldete Zwiebelkopffibel, 4. Jh. n. Chr

Bronzegegenstände

Bronzestatuette des Gottes Merkur
Bronzestatuette des Gottes Merkur
Bronzenes Gefäß zur Verwahrung von Ölen oder Essenzen
Bronzenes Gefäß zur Verwahrung von Ölen oder Essenzen
Gefäß in Form eines männlichen Waldgeistes (Silenen)
Gefäß in Form eines männlichen Waldgeistes (Silenen)
Bronzenes Besatzstück in Form einer figürlichen Büste
Bronzenes Besatzstück in Form einer figürlichen Büste